Korsika 2017 Teil 2

Korsika 2017 Teil 2

Willkommen zurück zum zweiten und letzten Teil unserer Korsika Reise. Für alle die den Teil 1 noch nicht gelesen haben, können das Hier noch nachholen. ->Hier

Tag 9:

Gut gestärkt haben wir am Vormittag den Campingplatz in Porto verlassen und sind auf die D81 in Richtung Süden gestartet. Nach bereits 10 km sind wir zum ersten mal rechts ran gefahren um die grandiose Aussicht zu genießen. An dieser Küstenstraße ist ein Ausblick schöner als der andere. Das wahrscheinlich am meisten vor die Linse genommene Motiv zeigt nicht die Aussicht auf das Meer sondern eine herzförmige Öffnung in einem Felsen. Nachdem wir die Fotosession beendet haben ging es weiter entlang der D81 Richtung Ajaccio.

Bei der Einfahrt in die Stadt haben wir ein Schild für einen Burger King gesehen welches direkt Gelüste nach einem Eis in uns geweckt hat. Als wir den Schildern nach durch die Stadt gefolgt sind habe ich jedoch den bis jetzt größten Decathlon in meinem Leben gesehen und da mussten wir natürlich direkt einmal ranfahren und uns diesen aus der Nähe ansehen. Nach einem Rundgang durch die schier endlosen Gänge ging es aber zum verdienten Eis. Für die Übernachtung haben wir uns den Campingplatz Benista ausgekuckt. Leider waren wir an diesem Abend zu spät und der Pool hatte schon geschlossen. Deswegen haben wir mit einer schönen Dusche vorlieb genommen und anschließend bei einem guten Essen den Tag ausklingen lassen.

Tag 10:

Als wir uns am nächsten Morgen durch die Rushhour von Ajaccio gekämpft haben begannen wir den Tag mit einer kleinen Wanderung um den Tour de la Parata. Dieser Tag war leider der erste Tag an dem das Wetter nicht ganz so gut war. Nicht ganz so gut ist auf Korsika natürlich relativ denn auch an diesem Tag war es angenehm warm und die Sonne schien. Das einzige negative war der starke Wind. Dieser zauberte jedoch in Kombination mit der Brandung traumhafte Fotomotive vor die Linse.

Nach unserer zweistündigen Wanderung ging es wieder durch die Innenstadt von Ajaccio und weiter entlang der D155 in Richtung Süden. An diesem Tag haben wir unser Nachtlager auf dem Campingplatz Ras I´Bol in Tenutella aufgeschlagen. Nachdem die Campingausstattung vor dem Bulli stand ging es mit den Badesachen ans Meer. Dort peitschte der starke Wind 2 bis 3 m hohe Wellen an den Strand. So viel Spaß das Baden in dieser rauen Brandung auch gemacht hatte, waren wir irgendwann körperlich so erschöpft, dass wir zurück zum Fahrzeug gingen.

 Tag 11:

Auf dem Programm für den 11. Tag unserer Reise stand ein Rundgang durch die Stadt Propriano. Leider mussten wir auf dem Weg dahin sehen, dass im Hinterland der Stadt ein Buschfeuer am Brennen ist. Trotzdem haben wir uns entschieden, in die Stadt zu fahren. In der Stadt angekommen merkte man der Bevölkerung jedoch nichts an. Bei einem leckeren Eis schlenderten wir den Yachthafen entlang und schauten uns die vielen kleinen Geschäfte an. Auf der T40 ging es anschließend weiter Richtung Süden.

Als Zwischenziel für die heutige Etappe haben wir uns die Ausgrabungen von Cauria ausgesucht. Diese Grabstätten werden auf ca. 1300v.Chr. datiert. Nach einem gemütlichen Rundgang zu den drei Verschiedenen Grabstätten, die über ein paar hundert Meter verteilt sind, ging es weiter zum Strand von Roccapina. Dieser Strand ist laut unserem Reiseführer der schönste Kiesstrand auf der Insel. Dies können wir auch bestätigen. Leider mussten wir vor Ort feststellen, dass der Campingplatz am Strand geschlossen hat. Kurzerhand haben wir beschlossen einfach weiter auf der T40 Richtung Bonifacio zu fahren. Vor Bonifacio hielten wir auf dem Campingplatz de la trinite an und übernachteten dort.

Tag 12:

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es in die Innenstadt von Bonifacio. Dort schlenderten wir durch die engen Gassen und besuchten die typischen touristischen Sehenswürdigkeiten. Nach einem leckeren Mittagessen mit frischen Meeresfrüchten und der Aussicht auf die Steilküste fuhren wir weiter Richtung Strand von Rondinara. Geplant war ursprünglich dort auch auf den gleichnamigen Campingplatz zu fahren doch dieser war leider so überfüllt, dass sie für uns keine freie Stelle mehr hatten. Also sind wir wieder zurück auf die T10 gefahren und fuhren den Campingplatz Di Licia an. Während die Waschmaschine auf dem Campingplatz unsere Wäsche gewaschen hat genossen wir den platzeigenen Pool mit Sonnenterrasse.

Tag 13:

Da wir am Vortag leider nicht den Strand von Rondinara besuchen konnten, haben wir uns dazu entschlossen dies heute nachzuholen, also ging es nach dem Frühstück wieder zurück zum Strand. Nach einem ausgiebigen Sonnenbad fuhren wir weiter Richtung Porto Vecchio. Dort fuhren wir auf den Campingplatz La Matonara , da dieser in einer angenehmen fußläufige Entfernung zur Innenstadt liegt. Nach dem Abendessen gingen wir also in die Innenstadt von Porto Vecchio und genossen das angenehme Flair bei einem Bier und Wein auf dem Dorfplatz mit Livemusik.

Tag 14:

Am nächsten Morgen ging es zu einem weiteren Traumstrand auf der Insel. Wir steuerten den Strand von Palombaggia an. Dort reihen wir unsere Handtücher und unseren Schirm zu den gefühlten restlichen 1000 Handtüchern an diesem Tag. Das glasklare Wasser mit angenehmer Temperatur entschädigt aber auf jeden Fall für diese Menschenmassen. Ein ausgibiges Sonnenbad später, ging es weiter auf den Campingplatz Jardins du Golfe in Porto-Vecchio. Dort packten wir unsere Hängematte aus und hängten diese zwischen zwei Pinienbäumen auf und entspannten den restlichen Tag bei einem guten Buch.

Tag 15:

In Porto-Vecchio gestartet ging es ca 38 km auf der N198 Richtung Norden. Dort sind wir ins Landesinnere abgebogen Richtung Col de Bavella. In diesem Tal befindet sich eine Badestelle die schöner ist als die andere. Wir suchten uns ein paar Badestellen aus an denen wir ins kühle Nass gesprungen sind.

An diesem Abend sind wir den Campingplatz U Ponte Grossu angefahren. Dort hat es uns auf Anhieb so gut gefallen, dass wir uns dazu entschieden hier zwei Nächte zu bleiben. Der Campingplatz liegt malerisch gelegen im Tal direkt am Flussbett. Den Bus abgestellt, die Markise aufgebaut, die Stühle und den Tisch aus dem Auto raus und ab ging es zum Baden in die traumhaft schönen Badegumpen. Auch den 16. Tag unserer Reise verbrachten wir mit nichts anderem als einer Mischung aus schwimmen in den See ähnlichen Badegumpen und entspannen vor dem Bulli. Ach ja, natürlich gab es auch noch was zu essen.

  Tag 17:

 So schön der Platz auch war, näherte sich unser Urlaub unausweichlich seinem Ende zu und wir hatten ja noch ein Stück Insel vor uns, bis wir den Kreis um Korsika geschlossen hatten. Also Bulli gepackt und weiter ging die Fahrt Richtung Corse. Als Campingplatz haben wir uns Camping Tuani ausgesucht. Dieser Campingplatz liegt etwas außerhalb der Stadt in einem kleinen engen Tal. Leider war der Bergfluss der unmittelbar durch den Platz fließt sehr kalt und fast schon zu kalt für ein angenehmes Bad.

    Tag 18:

Am 18 Tag unser Reise war es soweit. Nach über 1100km auf korsischen Straßen haben wir unseren Kreis um diese traumhaft Insel im Mittelmeer geschlossen. Die letzten Tage unseres Aufenthalts ließen wir ganz gemütlich auf dem Campingplatz in Bastia ausklingen, auf dem unsere Reise auch begonnen hat.

Nach einer ruhigen Überfahrt und 10 Stündiger Rückfahrt durch Italien und die Schweiz waren auch die letzten 900 km, und damit unsere Reise  beendet. In den drei Wochen unserer Reise sind wir insgesamt 3100 km unterwegs gewesen und hatten einen durchschnittlichen Dieselverbrauch von 9,00 L/100km.

Zum Video unserer Reise geht es HIER entlang.

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