Geräusch- und Wärmedämmung im T3

Geräusch- und Wärmedämmung im T3

Über den Geräusch Komfort in einem T3 Transporter brauche ich wahrscheinlich nicht viel Worte zu verlieren. Alle die ein solches Fahrzeug besitzen, wissen das die Geräuschkulisse während der Fahrt schon enorm ist. Das hat nicht nur zur Folge, dass die Insassen schneller ermüden, auch die Laune hat unter der Geräuschkulisse zu leiden. Da nach dem Urlaub bekanntlich vor dem Urlaub ist war die Geräusch- und Wärmedämmung ganz weit oben auf meiner To-Do-Liste.

Geräuschdämmung

Camper Innenausbau

Als ersten Schritt habe ich den gesamten Innenausbau sowie die ganzen Wandverkleidungen demontiert. Anschließend wurden alle großen Blechoberflächen mit Alubutyl entdröhnt. Dieser mit Aluminium kaschierte Bitumen lässt sich sehr leicht verarbeiten. Einfach mit einem Kuttermesser und einem Anschlag zurechtschneiden. Danach die Schutzfolie, die das Bitumen vor Schmutz schützt, abziehen und auf die Karosserie legen und fest andrücken. Allerdings kann ich bei diesem Arbeitsschritt ein paar Arbeitshandschuhe aus Leder  empfehlen, denn das Aluminium geht mit einer Leichtigkeit unter die Haut. Nachdem ca. 6 qm im Syncro klebten, war es Zeit für die Wärmedämmung.

Wärmedämmung

Camper Dämmen

Meine Wahl für die Wärmedämmung ist auf selbstklebendes Armaflex mit 19 mm Stärke gefallen. Dies lässt sich super einfach mit einer Schere zurechtschneiden. Durch die Mikro-Zellstruktur ist das Material sehr formstabil und unempfindlich gegen Wasserdampf. Für die Dämmung in dem Bereich in der die Heckscheibe normal sitzt, habe ich 9 mm Stärke gewählt da sich so eine ebene Fläche mit dem Heckklappenrahmen ergibt. Auch die Schräge zum Motorraum habe ich mit 9 mm gedämmt. Armaflex mit 19 mm Stärke habe ich ca. 8 qm verarbeitet sowie 2 qm der 9 mm Stärke.

Camper Dämmen

Die Fahrer und Beifahrertür habe ich nur entdröhnt um den Fahrkomfort zu erhöhen. Auch Kästen unter den vorderen Sitzen habe ich komplett entdröhnt. Ein wichtiger Bereich beim entdröhnen sind die zwei Luftschächte, die den Motor mit frischer Luft versorgen. An dieser Stelle ist der Innenraum nur durch ein dünnes Blech vom Motorraum getrennt und gibt ein extrem störendes brummen an die Insassen weiter. Nun konnte ich damit beginnen den Innenraum für den noch anstehenden Farbwechsel vorzubereiten. Bevor ich also die Verkleidungen wieder einbaue, habe ich alle sichtbaren Bleche auf die zukünftige Außenfarbe angepasst.

Über die Außenfarbe wird es noch einen separaten Beitrag geben.

Camper Innenausbau

Nach Abschluss der Farbarbeiten war es an der Zeit, den Innenraum wieder in in reisefähiges Fahrzeug zu verwandeln. Also alle Verkleidungen wieder rein und fest verschrauben. Da es ja bekanntlich heißt, „Alles neu macht der Mai“ habe ich mich auch für einen neuen Boden entschieden. Meine Wahl fiel auf einen Feuchtraum geeigneten Laminat. Diesen habe ich vollflächig auf eine Holzträgerplatte geklebt um die Stabilität zu erhöhen.

Camper Innenausbau

Im Anschluss daran kam wieder die Sitzbank an ihren ursprünglichen Platz, sowie der Rest der Innenausstattung. Nach Abschluss der Arbeiten war der Innenraum bereit für neue Abenteuer. Allerdings war die Zeit bis zur gebuchten Fähre kurz und meine Liste so lang, dass keine Zeit für Pausen blieb.


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