Camping Waschmaschine – Scrubba Wash Bag

Camping Waschmaschine – Scrubba Wash Bag

In der Vorbereitung unseres Elternzeitroadtrips habe ich mich auch gezwungener Maßen mit dem Thema schmutzige Wäsche befasst. Eine kurze Googelsuche nach einer kleinen „Waschmaschine“ später, war ich auf der Amazonseite des Scrubba Wash Bag*. Durch die positiven Rezensionen beraten, landete der Artikel schnell in meinem Warenkorb und ein Tag später in meinen Händen.

Unboxing

Die „Waschmaschine“ kommt, zu einem Dreieck zusammengelegt, in einer einfachen braunen Karton Umverpackung. Ich habe mich beim Kauf für die schwarze Variante der Camping Waschmaschine entschieden. So kann ich den Sack mit Wasser gefüllt auch mal in die Sonne legen um das Wasser, sowie bei einer Solardusche, zu erwärmen. Zum verschließen befindet sich, wie bei einem wasserdichten Packsack, am Ende eine Verstärkung zum rollen inkl. des dazugehörigen Verschlusses. Auf der Vorderseite des Waschsack ist ein durchsichtiges Fenster zum beobachten des Waschvorgangs und ein Ventil zum ablassen der überschüssigen Luft eingearbeitet. Außerdem befindet sich eine Anleitung, sowie eine Skala zum befüllen auf der Vorderseite aufgedruckt. Im Inneren ist eine Seite des Sacks mit Noppen, für den Waschbretteffekt, versehen.

Technische Daten

Scrubba Wash Bag*

  • 54cm x 32cm (flach ausgelegt)
  • 16cm x 6cm x 6cm (gefaltet und zusammengerollt)
  • Gewicht: 142g
  • Volumen 13 Liter

Test der Waschmaschine

Bereits nach wenigen Tagen unterwegs mit Kind hat sich der ein oder andere schmutzige Body und Kinderkleidungsstück angesammelt. Aber nicht nur die jüngste Reiseteilnehmerin produziert schmutzige Wäsche, sondern jeder der bei 38°C Außentemperatur in einem nicht klimatisierten Fahrzeug unterwegs ist. Um den Wäscheberg von Beginn an klein zu halten, haben wir am 5ten Tag unserer Reise den ersten Test gewagt.

Vorbereitung

Also gesagt, getan und den Sack aus seiner werksseitigen Verpackung befreit. Im ersten Moment stelle ich fest, dass der Sack aus einem sehr dünnen Material hergestellt ist. Aber das Material wirkt auf keinen Fall billig.

Im nächsten Schritt kommt die schmutzige Wäsche in den Sack. Eine grobe Füllmenge kann man der aufgedruckten Skala entnehmen. Die Skala zeigt auch an, wie viel Wasser für den Waschvorgang von Nöten ist. Wir haben in unserem Test warmes Wasser verwendet. Danach kommt noch das Waschmittel dazu. Wir haben ein rein pflanzliches Waschmittel der Drogeriemarktkette mit den zwei großen Buchstaben verwendet. Dieses Waschmittel hat den Vorteil, dass ich es zur Not auch in die Natur entleeren kann, das ist allerdings ein Schritt der erst später folgt. Nun wird der Sack mit dem Wickelverschluss geschlossen. Als letzter Schritt wird über das Drehventil noch die überschüssige Luft abgelassen.

Die Vorbereitungen klingen zwar aufwendig, sind aber in ein bis zwei Minuten erledigt, sodass der eigentliche Waschvorgang beginnen kann. Um die Wäsche zu waschen knetet man einfach 3-4 Minuten die Wäsche über die Noppenseite. Anschließend wird das Wasser abgelassen und mit klarem Frischwasser gefüllt. Dannach den Sack nochmals verschließen und eine Minute kneten um den Rest des Waschmittels aus der Wäsche zu entfernen. Wenn dieses Wasser auch abgelassen ist kann die Wäsche ausgewrungen werden und zum trocknen auf die Wäscheleine.

Fazit:

Was soll ich groß sagen, außer das wir von dem Ergebnis total begeistert sind. Als Härtetest hätten wir beim ersten Waschvorgang einen Pullover meiner Tochter der mit diversen Flecken (auch eingetrocknete Schokolade) versehen war. Dieser erste Härtefall verschwand ohne sichtbare Überreste. Bei einem der weiteren Waschvorgang war auch ein T-Shirt mit Flecken von Tomatensauce dabei. Selbst diese waren nach dem trocknen verschwunden.

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